Kleine Weisheit Nr. 2 – Das Innere Kind

Heute ist wieder eine Kleine Weisheit dran. Eigentlich wollte ich über Achtsamkeit schreiben, so wie es in meinem Blogplan steht, aber – wie in dem Post auch steht – schreibe ich meine Weisheiten lieber nach Gefühl. Vielleicht kommt es euch der Titel „Das Innere Kind“ komisch vor, denn schließlich sind wir ja keine Kinder mehr – wir sind erwachsen (oder zumindest jugendlich). Wann habt ihr euch das letzte Mal an der Supermarktkasse schreiend auf den Boden geworfen, weil ihr UNBEDINGT noch mehr Süßigkeiten haben wolltet? Das ist vermutlich schon etwas länger her. Gerade ab der Pubertät möchten wir besonders reif wirken und verkneifen uns viele Sachen, die wir zu kindisch oder peinlich finden. Ich finde es wichtig, dass man den Kontakt zu seinem inneren Kind nicht verliert. Das innere Kind ist für mich ein Stellvertreter für Gefühle, die man als Erwachsener häufig nicht so beachtet, wie zum Beispiel das Bedürfnis nach Geborgenheit, nach Geliebt-Werden und nach Albernheit. Manchmal schiebt man diese Bedürfnisse einfach zur Seite, weil man ja schließlich erwachsen ist. Doch es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und dafür zu sorgen, dass sie erfüllt werden. Es ist in Ordnung, mal jammernd die Eltern anzurufen und über alles zu meckern; es ist in Ordnung, mal alles hinzuschmeißen, wenn ein Projekt nicht gelingen will (und hinschmeißen meine ich wörtlich); und es ist in Ordnung, mal alberne Sachen zu machen, wie zum Beispiel in eine Pfütze springen, auf einen Baum klettern oder den ersten Keks vom Backblech in den Mund stecken, obwohl man ganz genau weiß, dass er noch viel zu heiß ist. All das bringt uns wieder in Kontakt mit unseren inneren Kindern und sorgt dafür, dass wir uns ausgeglichener fühlen. Wenn ihr im Moment das Gefühl habt, nicht ganz bei euch selbst zu sein, dann schreibt doch einfach mal ein Brief an euer kindliches Ich. Ihr könntet ihm schreiben, dass es sich keine Sorgen machen muss und dass ihr euch in Zukunft ganz bewusst um es kümmern werdet – Pfützen gibt es in dieser Jahreszeit schließlich genug!

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Ein Gedanke zu „Kleine Weisheit Nr. 2 – Das Innere Kind

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