Kleine Weisheit Nr. 4 – Achtsamkeit

Hui, ich bin ganz stolz auf mich, dass dies schon der vierte Post in meiner neuen Rubrik ist! Es ging schon um Rituale, das innere Kind und um Freundschaft – heute ist Achtsamkeit dran. Achtsam sein heißt meiner eigenen Definition nach, dass man sich ganz auf etwas konzentriert und dabei den Rest der Welt ausblendet. Das hilft bei Stress, Nervosität und bei unangenehmen Gefühlen. Wie vieles andere funktioniert Achtsamkeit nicht auf Anhieb, sondern will geübt werden. In der einfachsten Variante könnt ihr achtsam atmen und euch dabei beispielsweise auf den Atemrhythmus oder eure Atemgeräusche konzentrieren oder darauf achten, wie sich euer Bauch beim Atmen hebt und senkt. Hier sind noch zwei andere Übungen:

Achtsam essen

Sucht euch eine Süßigkeit aus, die ihr gerne esst. Am besten etwas Kleines, was einzeln verpackt ist, z.B. einen Kinderriegel. Es geht darum, euch mit allen Sinnen auf das Auspacken und Essen dieser Süßigkeit zu konzentrieren und dabei an nichts anderes zu denken. Am besten macht ihr diese Übung also an einem ruhigen Ort und mit genug Zeit. Schaut euch erst die Verpackung an. Ist sie bunt oder eher schlicht? Stehen viele Worte drauf? Wie fühlt sie sich an? Knistert sie, wenn ihr sie öffnet? Nun geht es um die Süßigkeit an sich: wie sieht sie aus? Ist ihre Oberfläche glatt? Schmilzt sie, wenn ihr sie in der Hand haltet? Wonach riecht sie? Wie hört es sich an, wenn ihr reinbeißt? Zergeht sie auf der Zunge? Und wie schmeckt sie?
Auf Anhieb hört sich diese Übung vielleicht komisch an, aber sie ist wirklich sehr interessant!

Achtsam einschlafen

Manchmal schwirren mir vor dem Einschlafen tausend Gedanken durch den Kopf und ich weiß gar nicht, wo ich zuerst „hindenken“ soll. Da hilft es, wenn ich mich auf meinen Körper konzentriere. Meist schlafe ich dann ein, bevor ich alle Körperteile durch habe! Beginnt damit, euch bewusst zu machen, wie ihr gerade liegt. Auf dem Bauch, auf dem Rücken, oder auf der Seite? Seid ihr ein kleines Päckchen, oder habt ihr alle Viere von euch gestreckt? Ist euer ganzer Körper mit der Decke bedeckt? Dann geht ihr alle Körperteile durch. Fangt zum Beispiel mit dem linken Fuß an: berührt er das Bett, oder die Bettdecke? Fühlt er sich warm oder kalt an? Vom Fuß aus wandert ihr weiter nach oben das Bein entlang und geht den ganzen Körper durch. Wie gesagt schafft ihr vermutlich gar nicht alles, weil ihr zwischendurch einschlaft.

Es gibt auch viele Übungen, die ihr besser in euren Alltag einbinden könnt. Wenn ihr genug geübt habt, könnt ihr in Stresssituationen darauf zurückgreifen und seid ganz schnell wieder entspannt und selbstsicher (:

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3 Gedanken zu „Kleine Weisheit Nr. 4 – Achtsamkeit

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