[Pottgeschichte] Echte Liebe

Zwar habe ich in meiner Erklärung zur Kategorie Pottgeschichten geschrieben, dass ich euch gerne zeigen möchte, dass das Ruhrgebiet nicht nur aus Fußball besteht, aber der Fußball gehört eben dazu. Deswegen berichte ich heute über meinen ersten Besuch im Westfalenstadion (offiziell Signal Iduna Park). Mit den feierlichen Worten „Schatz, ich habe klargemacht, dass du mit ins Stadion kommen kannst. Das wolltest du doch so gerne!“ verlautete der Freund unsere Wochenendpläne. Ich bezweifle zwar, dass ich mal gesagt habe, dass ich unbedingt ins Stadion möchte, aber als echte Dortmunderin muss man mal da gewesen sein und ich wäre schon gerne eine echte Dortmunderin. Also machten wir uns letzten Samstag auf den Weg zum größten Stadion Deutschlands (80.667 Plätze!), das schon seit über 40 Jahren den BVB 09 beheimatet. Es stand ein Bundesligaspiel gegen Herta BSC Berlin an.

Und ich muss schon sagen, wenn man zum ersten Mal in das Stadion hereinkommt und von den Fangesängen der Südtribüne begrüßt wird, ist das beeindruckend! Fast das ganze Stadion ist in schwarz-gelb gehüllt und fiebert dem Spiel entgegen. Es gibt auch ganz bestimmte Rituale, die vor jedem Spiel durchgeführt werden. Eines davon ist, dass das gesamte Stadion seine BVB-Schals hochhält und „You’ll Never Walk Alone“ singt, bevor die Spieler einlaufen. Begleitet wird das von ganz vielen Fahnenschwenkern.

Das Spiel an sich kann ich nicht besonders gut beurteilen, aber ich konnte an einigen Stellen ordentlich mitfiebern und mitjubeln. Wenn ein Tor für Dortmund fällt, wird natürlich laut der Name des Spielers gerufen (in diesem Fall SU-BO-TIC! und DURM!) und zwischendurch werden die Gegenspieler und die Schiedsrichter ausgebuht und beschimpft. Wie es sich gehört!

Hier seht ihr ein paar bildliche Eindrücke:

BVB Westfalenstadion 03

BVB Westfalenstadion 01 BVB Westfalenstadion 02 BVB Westfalenstadion 04

Das Spiel hat übrigens Dortmund gewonnen und ist damit seinem Ziel – einem Platz in der Europa League – einen großen Schritt näher. Als Fazit kann ich sagen, dass es eine Erfahrung wert war, mal live bei einem Spiel dabei zu sein, auch wenn man den ganzen Hype als Nicht-Fan oft nicht nachvollziehen kann. Wenn man mittendrin ist, wird man einfach mitgerissen!

Quelle: BVB

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