[DIY] Ice Cream Time!

Hurra, es geht wieder los mit einer neuen DIY-Reihe! Passend zum Sommer beschäftige ich mich in den nächsten Wochen mit dem Thema Eis. Ich mag am liebsten Vanilleeis, aber das nur am Rande, denn es wird nicht nur lecker, sondern wie immer auch kreativ.

Projekt Nummer 1 in der Reihe: eine Eis-am-Stiel-Handyhülle:

Handyhülle Eis am Stiel

Inspiriert hat mich Straight Stitch Society, ich habe aber nicht nach Muster genäht und die Idee ein bisschen abgeändert, weil ich das Schlüsselband nicht brauche. Gefüttert ist die Hülle mit Filz. Je nachdem, wie dick ihr das Futter wählt, solltet ihr das auf jeden Fall in die Maße mit einrechnen, denn sonst passt das Handy nachher nicht. Bei mir gings beim ersten Versuch! Was noch fehlt ist der Druckknopf, mit dem man die Hülle verschließen kann. Ich habe zwar Knöpfe und eine Knopfzange, aber scheinbar fehlt mir noch das passende Werkzeugset, damit man beides auch benutzen kann. Mist. Wird aber nachgeliefert, versprochen (:

BILD Nahaufnahme unten

Gibt es bestimmte Eis-Projekte, die euch interessieren?

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[DIY] Kleine Nettigkeit

Ich habe schon im März von der Aktion „Kleine Nettigkeiten“ berichtet, die ich bei Rea von Milchkaffee gefunden habe. Was für eine tolle Idee, einfach fremden Menschen eine Freude zu machen! Letztes Wochenende kam dann meine Nettigkeit an. Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht und mich deswegen umso mehr gefreut! In dem mysteriösen Umschlag in meinem Briefkasten waren diese hübschen Dinge:

Kleine Nettigkeit von Rea von Milchkaffee

Liebe Rea, ganz lieben Dank dafür! Du hast mir damit wirklich das Wochenende versüßt!

Ehrlich gesagt war ich ja schon ein bisschen traurig, dass unter meinen März-Post niemand kommentiert hat, deswegen hier noch mal der Aufruf: die ersten drei Personen, die unter meinem Beitrag kommentieren, bekommen von mir eine kleine Nettigkeit zugeschickt! Einen eigenen Blogpost braucht ihr dafür nicht, ich bin einfach so nett zu euch!

[DIY] Beton: Resümé

Nach vier mehr oder weniger erfolgreichen Projekten gehen meine Beton-Wochen zu Ende.

Fazit: mit fertigen Formen wie Flaschen oder 3D-Buchstaben gelingen Beton-DIYs meist super. Wenn man aber erst mühselig eine geometrische Form aufmalt, ausschneidet und abdichtet, nur um nach dem Aushärten zu sehen, dass sie nicht mehr geometrisch ist, frustriert das. Es war nichtsdestotrotz eine tolle Erfahrung, mal mit einem ganz neuen Material zu basteln!

Welches Motto würdet ihr euch für die kommenden Wochen wünschen?

Hier alle Projekte zum Nachlesen:

R
Blumentopf
Stiftehalter
&-Zeichen und Kerzenständer

[DIY] Beton-Ersatz: Gips

Bevor ich beim Westparkfest den Tipp bekommen habe, Fix-Zement auszuprobieren, habe ich es mit Gips versucht. Die Vorteile: Gips ist leichter anzumischen, bildet nicht so viele Bläschen und trocknet schneller. Der Nachteil: es sieht nicht aus wie Beton. Das hätte mir auch so auffallen können, aber ich wollte es trotzdem ausprobieren. Herausgekommen sind ein geometrischer Kerzenständer und ein &-Zeichen.

DIY Und-Zeichen aus Gips

Das &-Zeichen habe ich genauso herstellt wie mein Beton-R: Buchstaben aufgeschnitten, mit Klebeband ausgeklebt und Gips hineingegossen. Da er mir in weiß zu langweilig war, habe ich ihn mit hellblauem Edding-Sprühlack angesprüht. Den kann ich übrigens empfehlen! Er deckt gut, hat eine tolle Farbe und die Verpackung sieht auch sehr schön aus.

DIY geometrischer Kerzenständer aus Gips

Den geometrischen Kerzenständer habe ich nach Anleitung von Living at Home ausgeschnitten und zusammengeklebt. Danach habe ich ihn ebenfalls mit Gips ausgegossen. Da der Gips nicht so schwer ist wie Beton, ist der Kerzenständer auch nach dem Ausgießen noch recht geometrisch geblieben – im Gegensatz zum Stiftehalter von letzter Woche.

Wenn es euch nur darum geht, eine schöne Form zu gießen und sie nachher anzumalen oder zu sprühen, würde ich euch Gips empfehlen. Wenn ihr aber den Beton-Look haben wollt, dann nehmt besser Beton. You don’t say…

[DIY] Beton-Stiftehalter

Also eigentlich wollte ich diesen Post „Beton-Fail“ nennen, aber auf dem Bild sieht der Stiftehalter gar nicht so schlimm aus wie in echt!

DIY Beton Stiftehalter

 

 

Die Anleitung habe ich von Ulli von Luftschlösser. Die Schwierigkeit ist, dass man sich die geometrische Form selbst aufmalen, ausschneiden und zusammenkleben muss. Das heißt, man muss sehr sauber arbeiten, damit die Form auch wirklich symmetrisch ist. Gleichzeitig muss sie auch stabil sein, damit das Gewicht des Betons sie nicht ausbeult. Und man muss aufpassen, dass das Klebeband zum Abdichten keine Falten wirft, denn die sind nachher sehr deutlich sichtbar. Das alles habe ich nur so halb hingekriegt und daher bin ich nicht besonders begeistert von meiner Kreation.

Das kann auch daran liegen, dass ich nicht den richtigen Beton verwende. Ich verwende Zement aus dem Baumarkt, der angeblich seeehr fein ist. Allerdings bilden sich schnell Blasen und der Beton bröckelt schnell. Auf dem Flohmarkt letztens habe ich den Tipp bekommen, Fix-Zement zu verwenden. Einen Versuch ists Wert!

Wie ist das bei euch, wenn ein Projekt mal nicht gelingt? Steht ihr drüber, oder seid ihr perfektionistisch und ärgert euch?

[DIY] Beton-Blumentopf aus Granini-Flasche

Mein zweites Werk aus Beton: ein Blumentopf.

Blumentopf aus Beton

Die Anleitung habe ich bei FLCTY gefunden, die auch noch andere Flaschen benutzt.

Ihr braucht:

  • Eine Granini-Flasche
  • Einen Cutter
  • Beton & Wasser
  • Blattmetall & Anlegemilch & einen weichen Pinsel

Schneidet die Flasche auf der gewünschten Höhe mit dem Cuttermesser ab. Achtung, sehr scharfe Kanten! Danach mischt ihr den Beton an und füllt die Form damit. Um eine Aussparung für den Blumentopf zu erhalten, drückt ihr den oberen Flaschenteil, den ihr abgeschnitten habt, umgekehrt mittig in den Beton. Dann ist wieder Geduld angesagt, denn ihr solltet den Beton mindestens vier Tage trocknen lassen.

Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr die Flasche vorsichtig anschneiden und abziehen und den Flaschenhals aus der Form lösen. Das kann durchaus ein bisschen Kraft kosten. Es ist aber nicht schlimm, wenn beispielsweise der Deckel nicht herausgeht, denn der kann später überschüssiges Wasser auffangen. Die Kanten oben habe ich mit Schleifpapier abgeschliffen, den Rest so gelassen, weil er schön glatt und glänzend ist.

Nun tragt ihr die Anlegemilch (habe ich auch zum ersten Mal gehört) auf den Teil, der später vom Metall verdeckt werden soll. Die Packungsanleitung sagt euch, wie lange die Milch trocknen muss. Erst dann tragt ihr mit einem weichen (!) Pinsel vorsichtig (!) das Blattmetall auf. Ich habe das vorher noch nie gemacht und war ganz begeistert davon, wie gut das Metall auf der Milch hält – auch wenn der Prozess ein bisschen frickelig ist.

Ohne meine nächsten Wochen großartig spoilern zu wollen, ist das bisher mein schönstes Beton-Projekt und macht sich super auf meiner Fensterbank!

[DIY] Beton

Ich habe bei meinen Wolken-DIYs in den letzten Wochen festgestellt, dass es mir wahnsinnig Spaß macht, zu einem bestimmten Motto zu arbeiten. Einerseits mag ich Struktur (sonst wäre ich als Projektmanagerin verloren) und andererseits fand ich es toll, zu entdecken, was für unterschiedliche Materialien man zu einem Thema benutzen kann – von Stoff über Pappe bis hin zu Fimo. Dieses Mal ist es eher andersrum: ich habe ein Material – Beton – und mache daraus unterschiedliche Projekte.

Hier mein erstes:

Buchstabe R aus Beton

Spektakulär, oder? Ein R aus Beton. Es ist wirklich sehr leicht herzustellen. Ihr braucht ein dreidimensionales R aus Pappe (z.B. von Idee), einen Cutter, Klebeband und Beton. Mit dem Cutter schneidet ihr die Vorderseite des R ab, sodass ihr es befüllen könnt. Dann macht ihr es mit Klebeband dicht, damit der Beton nicht in die Pappe einzieht. Anschließend mischt ihr den Beton nach Packungsangabe an und gießt ihn in das R. Jetzt müsst ihr „nur noch“ ein paar Tage warten, denn Beton braucht wirklich lange zum Aushärten. Wenn nach vier bis fünf Tagen trocken ist, könnt ihr die Pappe außen herum vorsichtig abschneiden und ta-da: der Beton-Buchstabe ist fertig!

Ich hatte erwartet, dass das R von außen sehr glatt ist, aber nachdem ich es mit Schleifpapier bearbeitet habe, um überstehende Betonstücke zu entfernen, ist es sehr rau und krümelig geworden. Das würde ich beim nächsten Mal lieber nicht machen.

Wenn euch der Buchstabe zu schlicht ist, könnt ihr ihn noch mit Lack ansprühen, oder mit Blattmetall verzieren – mehr dazu in ein paar Tagen.