Oh wie schön ist… Hamburg

Die Blätter fallen langsam von den Bäumen, es ist endlich nicht mehr brüllend heiß draußen und die Freibäder machen Pause. Dann ist jetzt wohl Herbst. Meiner Meinung nach die perfekte Jahreszeit für einen Städtetrip. Uns hat es nach Hamburg verschlagen und wir haben glücklicherweise tolles Wetter erwischt: sonnig, aber nicht zu warm. Ich mag Hamburg sehr, obwohl ich erst einmal dort war, denn es erinnert mich irgendwie an Amsterdam mit all den Kanälen. Hier ein paar Eindrücke (:

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Hallo aus Helsinki

Tallin Überblick

Hach, es ist alles so aufregend! Obwohl wir schon vor einigen Wochen gebucht haben, stand der Urlaub dann doch ganz plötzlich vor der Tür. Meistens ist es ja so, dass die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub die stressigste ist. So viele Sachen sind zu erledigen, weil ich alles so vorbereiten möchte, dass meine lieben Kolleginnen möglichst wenig Arbeit haben, während ich weg bin. Jetzt sind wir schon ein paar Tage in Helsinki und übermorgen geht es schon wieder nachhause. Und dann steht die nächste große Sache an: ein Umzug. Weg aus dem schönen Ruhrgebiet und rein ins verschlafene Ostwestfalen. Meine geliebten Pottgeschichten werden dann wohl OWL-Geschichten (oder so ähnlich). Ein großer Schritt, auf den ich mich aber auch sehr freue, denn dadurch gewinne ich fast drei Stunden Zeit am Tag. Mehr Zeit zum Schlafen, Basteln, Nähen undundund! Aber dazu später mehr.

Hier kommen erst mal ein paar Eindrücke aus Tallinn. Ich habe tatsächlich meine Angst vor dem Schiff-Fahren überwunden und mich auf eine zweistündige Fährfahrt gewagt, die uns von Helsinki runter nach Tallinn geführt hat. Am besten gefallen hat mir hier der alte Industriebezirk Telliskivi mit seinen vielen tollen Graffities. Lasst euch einfach von der Diashow berieseln (:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

[Reisen] Nostalgie, Höhenangst und Frühlingsgefühle

Warum Hamburg, wenn es auch Hannover sein kann? Na gut, ganz vergleichen kann man die beiden Städte nicht, aber Hannover hat durchaus auch schöne Seiten, die es sich anzuschauen lohnt. Hier ein paar Reisetipps:

  • Rathauskuppel
    Sehr nützlich, um sich erst mal einen Überblick zu verschaffen, was Hannover alles zu bieten hat. Kostet nur drei Euro, aber ihr müsst ein bisschen Wartezeit mitbringen und schwindelfrei sein.
  • Maschpark
    Wenn ihr schon mal am neuen Rathaus seid, dann schaut euch auch gleich den Maschpark an. Für sehr Sportliche lohnt sich ein Spaziergang um den See, wir haben aber lieber den Teich genommen.
  • Nanas
    Dick, bunt und etwas unförmig – das sind die Nanas von Niki de Saint Phalle, einer Künstlerin und Ehrenbürgerin der Stadt. Die unübersehbaren Frauenstatuen findet ihr am Leine-Ufer und im Großen Garten.

Hannover_Überblick

  • Flohmarkt
    Wenn ihr gerne in Erinnerungen schwelgt, dann seid ihr beim Flohmarkt am Hohen Ufer genau richtig. Jeden Samstag stellen dort Händler ihre Fundstücke aus. Wie wäre es mit einer beschriebenen Postkarte aus den Siebzigern, dem ersten „Drei Fragezeichen“-Hörspiel oder einer (gruseligen) Puppe?

Hannover_Flohmarkt

  • Herrenhäuser Gärten
    Bestehen aus zwei Gärten: dem „Großen Garten“ und dem „Berggarten“. Ersterer ist ein klassischer Schlosspark mit allerhand Schnickschnack wie Pavillons, vergoldeten Figuren, einem Irrgarten und einer Grotte. Diese wurde wie die Nanas von Niki de Saint Phalle gestaltet und sieht wirklich magisch aus. Im Berggarten könnt ihr hunderte Blumen, Bäume, Sträucher, Gräser und so weiter bestauen. Besonders sehenswert ist das „Paradies“. Allein schon, weil man dann sagen kann, dass man mal dort war („Und, was habt ihr so gemacht?“ – „Och, wir waren bloß im Paradies. Und du so?“)

Hannover_Gärten

Fazit: Hannover ist definitiv ein Wochenende wert!

Amsterdam Advice

Over the last months, my job/blog/private life priorities have shifted more towards job so it has become really quiet on my blog. But since more and more friends have asked me for advice on a weekend trip to Amsterdam, I have thought: why not share it with everyone? So here are my top 5 to dos for a weekend in Amsterdam:

No. 1 – Feel the vibe

Every city has a very individual vibe to it which you might not feel if you just run from one tourist feature to the next. Instead of making a tight timetable, just go into the city and walk around the canals, alleys and parks and let the vibe of Amsterdam flow through you. You will realize that Amsterdam has a lot more to offer than coffee shops, museums and souvenir shops.

No. 2 – Markets

Let’s get a bit more specific. One thing Amsterdam is known for are the numerous markets that can be found throughout the city. When I lived in Amsterdam, I always felt like a „real Amsterdammer“ when I strolled through the markets, looking for a great bargain or just enjoying the busy atmosphere. If you are into second hand clothes and beautiful old junk, visit Waterlooplein Flea Market. If you want to buy fresh fruit or homemade bread, go to Westerstraat Market in the Jordaan Quarter. If you are down for a quick and delicious snack, visit the NeighbourFood Market that can be found in different locations. http://www.neighbourfoodmarket.nl gives you the details. My favourite market is Albert Cuyp Market which offers anything you could wish for – from sewing equipment over cosmetics to the most delicious waffels I have ever eaten.

Leckeres Essen auf dem Neighbourhood Food Market

NeighbourFood Market in Westergasfabriek, December 2014

No. 3 – Café Brecht

If you have taken my advice number 2 and went to Albert Cuyp Market, schedule some time to visit Café Brecht just around the corner. It is named after the German author and decorated like an old-fashioned living room. You will instantly feel welcome, warm and safe – especially during winter. It offers a lot of cold and warm drinks and snacks. I can recommend hot chocolate with cream which will make you forget all your worries and leave you with a great and comforting feeling.
By the way, Café Brecht shows the German „Tatort“ every Sunday evening.

The cosy atmosphere of Café Brecht

The cosy atmosphere of Café Brecht

No. 4 – Jordaan Quarter

The Jordaan Quarter situated in the west of Amsterdam, can easily be reached by foot from Amsterdam Central Station. Along „Haarlemmerdijk“ you will find cute cafés, small boutiques and design shops. If you do want to get a souvenir, try out one of these design shops in order to find something special.

No. 5 – Amsterdam Light Festival

One of my favourite experiences during my exchange semester and during my last visit to Amsterdam was the Amsterdam Light Festival. I have reported about it a few times on this blog but let me offer a quick resume: from November to January, there are many light installations strewn across the city made by artists from different countries. In my opinion, this perfectly underlines the international atmosphere of Amsterdam. You can marvel at these installations along two different routes: one will take you around the city centre, the other one is a bit longer. Both are illuminated with small lights so that you will always find the right way. If you visit Amsterdam during the winter, you should definitely not miss this awesome festival! Find the details about this year’s festival on www.amsterdamlightfestival.com/en/.

An impression of the Amsterdam Light Festival

An impression of the Amsterdam Light Festival

Falling in Love with Amsterdam

Hach schön, dieser Post ist quasi „back to the roots“, denn ich kann endlich wieder etwas über Amsterdam berichten! Am Samstag und Sonntag war ich mit meiner Freundin dort, die ich letztes Jahr während des Auslandssemesters kennengelernt habe. Damit dieser Post nicht zu lang wird, möchte ich mich gerne auf zwei Dinge beschränken und zwar auf das Amsterdam Light Festival und den Neighbour Food Market.

Abgesehen von unserer grundsätzlichen Liebe zur Stadt und unseren Erinnerungen an unsere Zeit dort, war das Amsterdam Light Festival der Hauptgrund, warum wir unbedingt wieder dorthin wollten. Im Dezember und Januar führen zwei Routen durch die Stadt, an denen sich faszinierende Lichtkunstwerke von Künstlern aus aller Welt befinden. Eine Route ist für Fußgänger und die andere für Boote. Die Fußgängerroute beginnt an der Waterlooplein und führt durch den Osten von Amsterdam, am Zoo und am botanischen Garten vorbei zurück zur Plein. Unser Lieblingskunstwerk dieses Jahr war ein Schwarm Schmetterlinge (oder Vögel?) am Rande einer Gracht:

Amsterdam Light Festival - On the Wings of Freedom

Das tolle an diesem Kunstwerk mit dem Namen „On the Wings of Freedom“ ist, dass es sich dauernd ändert. Mal sind die Schmetterlinge bunt, mal einfarbig, mal bilden sie einen Regenbogen. Das kann man angeblich per Smartphone steuern, was wir aber mangels Internet nicht ausprobieren konnten. Wir standen minutenlang einfach da und haben es uns angeschaut.

Auch gut gefallen hat uns dieses Kunstwerk hier:

Amsterdam Light Festival - Triangolini

Es heißt „Triangolini“ und ist im Prinzip nur eine beleuchtete Wand mit vielen Dreiecken drauf. Die Dreiecke sind aus Tape und leicht ablösbar, denn jeder darf an diesem Kunstwerk mitarbeiten und es verändern.

Und dieses hier ist auch sehr schön:

Amsterdam Light Festival - Re(bi)cycle Dome

„Re(bi)cycle Dome“ besteht aus tausenden Fahrradreifen, die eine Art Kuppel bilden und von innen angestrahlt werden. Damit rückt es das wichtigste Fortbewegungsmittel der Stadt ins Rampenlicht.


Nachdem wir uns im „The Student Hotel“ vom vielen Laufen und Frieren erholt hatten, ging es am Sonntag weiter. Erst haben wir dem Norden von Amsterdam einen Besuch abgestattet, denn mit der Fähre ist man in Nullkommanichts dort. Allerdings kam uns dieser Teil von Amsterdam ziemlich verlassen und ein bisschen gruselig vor, also sind wir schnell wieder umgedreht und stattdessen durchs süße Jordaanviertel geschlendert. Dort gibt es viele kleine Designerläden, Restaurants, Coffee Shops und Cafés. Und einen Hema, den wir geplündert haben! Zum Abschluss des Tages wollten wir den Neighbour Food Market im Westerpark besuchen. Er findet jeden Monat an unterschiedlichen Orten statt, aber wir waren noch nie dort und daher gespannt, was es dort so gibt. Und unsere Erwartungen wurden übertroffen! In einer alten runden Fabrikhalle waren viele tolle Stände aufgebaut mit Essen, Krempel und Second Hand-Klamotten. Die Atmosphäre war wie in einem alten Wohnzimmer, denn überall standen Sofas und Tische mit Blumen und alles war mit Lichterketten geschmückt. Es gab sogar Livemusik! Wir konnten uns gar nicht satt sehen und haben diese Atmosphäre als schönen Abschluss unseres Besuches genutzt. Schließlich konnten wir uns auch für Essen entscheiden: Veggie Balls und Ökopommes. Erschöpft auf dem Sofa sitzend, mampfend und glücklich, haben wir dann beschlossen, dass wir uns von jetzt an jedes Jahr in Amsterdam treffen, denn wir lieben diese Stadt noch wie am ersten Tag!

Neighbourhood Food Market im WesterparkNeighbourhod Food Market Live MusikNeighbourhood Food Market AtmosphereSilent Disco at Neighbourhood Food MarketVeggie Balls und Ökopommes auf dem Neighboorhoud Food MarketLeckeres Essen auf dem Neighbourhood Food Market

Amsterdam, wir kommen zurück!

Kommendes Wochenende werde ich den vorweihnachtlichen Stress hinter mir lassen und meiner Lieblingsstadt einen Besuch abstatten! Schon letztes Jahr habe ich während meines Auslandssemesters über das Amsterdam Light Festival berichtet: von Dezember bis Januar werden im Zentrum verschiedene Lichtkunstwerke aufgestellt, die man entlang einer Route bestaunen kann. Meine Freundin Hanna und ich waren damals so begeistert davon, dass wir uns vorgenommen haben, es im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder zu besuchen. Und jetzt hat es endlich geklappt! Das Hotel ist gebucht, die neue Kamera angekommen und am Samstag geht es los!

Mama-Wochenende – So War’s

Toll war’s! Sonnig, sandig, entspannend, wunderschön, lachanfallhervorrufend, … ich könnte mir noch ein paar Adjektive ausdenken, aber ihr wisst sicher, worauf es hinausläuft. Mein Mama-Wochenende war einfach toll! Der Hausherr unseres Bed & Breakfast ist gleichzeitig Koch und Möbeldesigner und hat uns nicht nur ein hübsches Zimmer, sondern auch ein leckeres Frühstück serviert.

Aagtekerke B&B Frühstück

Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Nachdem wir am Freitag nach fünfeinhalb statt drei Stunden Fahrt durch Belgien endlich angekommen waren, haben wir uns gleich mit unseren Hollandrädern auf den Weg nach Domburg zum Strand gemacht. Ohne Vorderbremse! Ehrlich, versucht mal, nur mit dem Rücktritt zu bremsen und nicht gleich vom Rad zu fallen. Das ist gar nicht so einfach! Wir haben es aber hingekriegt und nach einer kleinen Stärkung den Rest des Tages am Strand verbracht. Bei dem sonnigen Wetter konnten wir einfach barfuß am Wasser entlangschlendern (check) und den Tag genießen.

Strand von Domburg

Das Schöne an solchen besonderen Wochenenden ist für mich auch, dass man sich richtig was gönnen kann. Am Samstag sind meine Mama und ich in Middelburg auf das Café HoneyPie am Stadtrand gestoßen, in das wir uns auf Anhieb verliebt haben. Es ist bunt, kitschig und liebevoll eingerichtet, mit alten Lampenschirmen, Etageren und blumigem Geschirr. Wir haben dort einen Erdbeer-Himbeer Smoothie und selbstgemachte Limonade getrunken und uns durch die Kuchenauswahl gefuttert – und konnten uns gar nicht entscheiden, was am leckersten war.

Leckereien im HoneyPie in Middelburg

Leckereien im HoneyPie

Dort gab es auch Schilder, mit denen man sich fotografieren lassen konnte. Eine tolle Idee, wie ich finde! Bei mir hätte „I’m so full“ am besten gepasst!

Foto-Schilder im HoneyPie in Middelburg

Ich kann jedem, der Strand, Fahrradtouren und kleine süße Städtchen mag, einen Besuch in Aagtekerke und Domburg ans Herz legen. Für ein Wochenende Entspannung ist das genau das Richtige! Ich freue mich jetzt schon auf das Mama-Wochenende im nächsten Jahr!