Mama-Wochenende

Oh man, mein letzter DIY-Post ist schon fast zwei Wochen her. Momentan bin ich einfach nicht so emsig, was das angeht. Ich überlege, ob ich meinem Blog noch eine weitere Kategorie hinzufüge, so etwas wie kleine Lebensweisheiten oder lessons learned, aber darüber muss ich mir erst mal mehr Gedanken machen. Ab morgen ist erst mal Mama-Wochenende angesagt! Seitdem meine Mama mich während meines Auslandssemesters in Amsterdam besucht hat, haben wir beschlossen, jedes Jahr ein Mutter-Tochter-Wochenende zu machen. Dieses Jahr geht es wieder in die Niederlande: nach Aagtekerke. Das ist ein kleines Dörfchen an der Nordsee. Wie einige von euch vielleicht schon wissen, mache ich mir für Reisen gerne To-Do-Listen, damit ich die Erfahrungen richtig auskosten kann. Bisher sind mir für Aagtekerke nur zwei eingefallen: achtsam eine Portion holländische Pommes essen und barfuß am Strand entlang laufen. Auf letzteres freue ich mich ganz besonders! Außerdem werden meine Mama und ich viel mit dem Fahrrad unterwegs sein. Fotos folgen am Sonntag!

Wo würdet ihr denn gerne mal ein Wochenende verbringen?

You can find an English version of my post here (:

Weiterlesen

I spy with my little eye… 04

Pink CollageTime for my last post from my London student apartment. It is amazing how, when you stand at the beginning of something, you think: „Wow, that’s gonna take a long time“ and when it’s over, it feels like the blink of an eye. I spent four weeks here to gather the last ECTS for my bachelor’s degree but I got way more than that. I found two wonderful friends who are just on my wavelength, I discovered new sides of myself and I fell in love with this city! Sorry Amsterdam, I still love you most, but London is not far behind. I loved strolling through the city, lying around in parks and discovering all the markets. I loved seeing the sunsets from my appartment window, my lecturer Susie and meeting the girls. I also hated a few things but overall, I am really grateful for this experience!
I am also looking forward to coming home, having my own appartment and my guinea pigs back, eating lunch with my grandparents and frozen yoghurt with my best friend and doing creative stuff!

The end of my stay here also marks the start of a new stage of my life: my job life. I think it will be strange not being able to enjoy the bright sides of studying anymore, like semesters breaks and lots of free time but I am nevertheless sooo happy to be (as good as) done with it! My whole life will be restructured around my job and I will do my best to keep all the creativity in it!

Bye London.

I spy with my little eye… 03

Blue Collage

 

 

… something that is blue.

Diese Woche stand die Farbe blau im Fokus meiner Photo Challenge. Das war schon eine größere Herausforderung als gelb und rot und ich bin stolz auf mich, dass ich wirklich jeden Tag ein Foto geschossen habe! Für die letzten acht Tage meines London-Sommers werde ich mich auf meine Lieblingsfarben pink und türkis konzentrieren und dazu ein bisschen lila für meine Mama.

I spy with my little eye… 02

… something that is red.Red Collage

Okay, ich war diese Woche ein bisschen faul und das, obwohl sich die Farbe rot in London echt aufdrängt. Shame on me. Ich bin aber einigermaßen davon überzeugt, dass ich kommende Woche wieder mehr Fotos schießen werde. Der DIY-Entzug hat sich nämlich sehr bemerkbar gemacht, denn ich möchte UNBEDINGT einen Rucksack nach eigenem Entwurf nähen und eine Couch aus Paletten bauen! Bis August kann ich mich leider nur mit der Planung dieser beiden Projekte beschäftigen. Dinge, die mir auch fehlen: meine Freunde und Großeltern, mein Fahrrad, meine Ruhe.

I spy with my little eye… 01

… something that is yellow!

Um meinen DIY-Entzug zu überstehen, habe ich mir eine Foto-Challenge vorgenommen. Ich werde jeden Tag ein Foto schießen und mich dabei pro Woche auf eine Farbe beschränken.  Am Ende der Woche gibt es dann einen Post mit den Fotos und kleinen Geschichten dazu. Diese Woche war gelb dran.

Yellow 1 - Ryanair Seat

Yellow 2 - Street Lines

Was ist nach der Landessprache einer der offensichtlichsten Unterschiede zwischen England und Deutschland? Ich würde sagen der Linksverkehr. Wenn ich mit dem Bus fahre und die Autos mir auf der „falschen“ Seite entgegen kommen, ist das gar nicht so komisch, wie ich erwartet habe. Beim Überqueren von Straßen sieht das aber anders aus. Ich bin sowieso nicht gerade eine Heldin, wenn es darum geht, schnell rechts von links zu unterscheiden und das ist wohl mit ein Grund, warum ich mir einfach nicht merken kann, aus welcher Richtung die Autos denn nun kommen. Fazit: ich gucke mehrfach in alle Richtungen, was mich vermutlich sofort als Nicht-Londonerin enttarnt!

Yellow 3 - Bus Handles

Yellow 4 - You are here

Leider habe ich das schlechteste Wohnheim und die schlechteste Zimmerkategorie abgekriegt. Während „Usher Hall“ direkt gegenüber vom Unikomplex der Middlesex University liegt, ist meine „Ivy Hall“ eine gute halbe Stunde davon entfernt. Da ich das eh nicht ändern kann, freue ich mich einfach jeden Tag über einen morgendlichen Spaziergang und über die Fahrt im Doppeldecker-Bus (To Do Liste – check!). Es ist unfassbar, wie viele Busse hier rumfahren! Was mich am meisten erstaunt hat, ist aber die Tatsache, dass es oft gar keine festen Abfahrtszeiten gibt. Für einige Zeiträume steht zum Beispiel einfach „about every 6 – 8 minutes“ auf dem Plan („so ungefähr alle 6 – 8 Minuten“). Aber selbst eine typisch organisierte Deutsche wie mich kann das nicht aus der Ruhe bringen, denn eines ist sicher: früher oder später kommt der Bus, also komme ich auch früher oder später an mein Ziel.

Yellow 5 - Very hot water

Dieses Schild meint es wirklich ernst. Das Wasser ist nicht nur unangenehm warm, ich kann problemlos damit meinen Instantkaffee zubereiten!

Yellow 6 - Cultures

London ist eine sehr multikulturelle Stadt und das merke ich sofort, wenn ich die Einkaufsstraße um die Ecke entlang laufe. Dort gibt es neben einigen größeren Supermärkten sehr viele kleine Läden, die alles Mögliche aus anderen Ländern verkaufen – vom koscheren Schlachter über den polnischen Minimarkt bis zum indischen Restaurant. In meinem Wohnheim geht es ähnlich bunt zu. Am Dienstag habe ich gemeinsam mit drei Nigerianern, einem Tunesier und einer Inderin das Deutschlandspiel geschaut!  Am Anfang fand ich es doof, mir mit vielen anderen Studenten eine Küche zu teilen, aber mittlerweile gefällt mir die freundliche Atmosphäre, die dadurch entsteht. Es ist toll, wie sich alle auf Anhieb verstehen. Das hat mir in Amsterdam sehr gefehlt.

Yellow 7 - M&M's everywhere

Und weil ich zurzeit so auf Collagen stehe:

Yellow Collage

So, das war’s mit gelb. Wer noch nicht genug hat, dem empfehle ich den Song Yellow von Coldplay.

Byebye DIY

Naja zumindest für den Monat Juli, denn den werde ich in der Summer School in London verbringen. Es fällt mir schwer, meine ganzen DIY-Utensilien zuhause zu lassen, denn ich mag es, wie ich stundenlang in einem neuen Projekt versinken kann. Vielleicht findet sich in London doch eine Möglichkeit, etwas Kreatives zu machen. Ansonsten arbeite ich einfach meine To-Do-Liste ab und freue mich über Vorschläge!

Venedig

Hier noch ein paar Fotos und ein paar kleine Geschichten aus unserem Venedigurlaub:

Venedig - Tür zu Steg

Hübsche Gitterfenster

Venedig - Santa Maria della Salute

Santa Maria della Salute

 Wie in eigentlich jeder Stadt lohnt es sich auch inVenedig, abseits der Touristenpfade zu wandeln und Ecken zu sehen, die sonst unentdeckt bleiben. Dabei wurden wir von den Einwohnern der Stadt zwar teilweise dumm angeschaut, weil wir vermutlich aussahen, als hätten wir uns verlaufen, aber es hat sich gelohnt! Besonders schön war das Gefühl, wenn wir dachten, wir wären in einer Sackgasse gelandet, aber sich am Ende doch noch eine winzige Gasse fand, durch die es weiter ging.

Venedig - Litfasssäule mit bunter Grafik

Litfaßsäule mit bunter Grafik

Venedig - Türknauf auf alter Haustür

Alt, aber schön

Während meine Freundin eher die Landschaften und Sehenswürdigkeiten fotografiert hat, habe ich mich kleinen hübschen Dingen gewidmet, wie dieser bunten Litfaßsäule oder dem hübschen Türknauf auf der alten Tür. Mit meiner außergewöhnlichen Haarfarbe war ich selbst auch eine kleine Sehenswürdigkeit, was auf Dauer echt genervt hat. Ja klar, pinke Haare sieht man nicht oft, aber deswegen muss man mich nicht penetrant anstarren oder anmachen. Pink ist übrigens nicht meine natürliche Haarfarbe, wer hätte es gedacht. Einige Italiener scheinbar nicht.

Wie die Kaugummis aus meinem letzen Post finden sich auch diese gekritzelten Liebesbotschaften im Haus von Julia. Sie sollen ewige Liebe bringen.

Venedig - Liebesbotschaften in Julias Haus

Liebesbotschaften in Julias Haus

Venedig - Sonnenuntergang am Gardasee

Wunderschöner Sonnenuntergang am Gardasee

Venedig - Sonnenuntergang mit Pusteblume

Sonnenuntergang mit Pusteblume

Yay, ich habe herausgefunden, dass ich mit meiner Handykamera auch andere Punkte fokussieren kann als immer nur die Mitte! Das passte besonders gut bei dieser Pusteblume vom Ufer des Gardasees.