Wiedersehen mit Amsterdam

Seitdem ich mein Auslandssemester in Amsterdam verbracht habe, nehme ich mir vor, jedes Jahr mindestens einmal dort hinzufahren. Vom Ruhrpott aus ist es zum Glück nicht so weit und mit den vielen Park & Ride Parkplätzen ist ein Besuch in der niederländischen Hauptstadt sehr unkompliziert. Vor ein paar Tagen haben der Freund und ich uns bei 12 Grad und Sonnenschein auf den Weg gemacht, um ein bisschen durch die Stadt zu tigern und in Erinnerungen zu schwelgen.

Amsterdam Dezember Gracht

Wir sind vom Hauptbahnhof aus einfach losgestiefelt: erst durchs Jordaanviertel mit seinen süßen Designerläden, dann an der Nieuwe Kerk vorbei durchs Rotlichtviertel – mit einem Zwischenstopp in einem kleinen Steakhouse – und von da aus zur Waterlooplein.

_MG_5396

Dort beginnt nämlich wie jedes Jahr die „wandelroute“ (Laufroute) des Amsterdam Light Festivals. Ich liebe es, im Dunkeln die verschiedenen Lichtkunstwerke aus aller Welt zu entdecken und mich anhand der kleinen Laternen an der Route entlangführen zu lassen. Dieses Mal hat das nicht so gut geklappt, denn die Beschilderung war schlecht und ein Plan war uns zu teuer. Mit ein bisschen Detektivarbeit („Der hat eine Karte, lass dem hinterherlaufen!“) haben wir die Route dann aber doch gefunden. Leider war es – vermutlich aufgrund der Ferien – aber so brechend voll, dass ich die Kunstwerke nicht wirklich genießen konnte. Es fühlt sich einfach nicht mehr besonders an, wenn man sich mit 50 Leuten vor einer Lichtskulptur drängelt.

_MG_5413

Stattdessen sind wir lieber noch eine „kopje koffie“ trinken gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.
Amsterdam, ich komme auf jeden Fall wieder!

_MG_5417

Falling in Love with Amsterdam

Hach schön, dieser Post ist quasi „back to the roots“, denn ich kann endlich wieder etwas über Amsterdam berichten! Am Samstag und Sonntag war ich mit meiner Freundin dort, die ich letztes Jahr während des Auslandssemesters kennengelernt habe. Damit dieser Post nicht zu lang wird, möchte ich mich gerne auf zwei Dinge beschränken und zwar auf das Amsterdam Light Festival und den Neighbour Food Market.

Abgesehen von unserer grundsätzlichen Liebe zur Stadt und unseren Erinnerungen an unsere Zeit dort, war das Amsterdam Light Festival der Hauptgrund, warum wir unbedingt wieder dorthin wollten. Im Dezember und Januar führen zwei Routen durch die Stadt, an denen sich faszinierende Lichtkunstwerke von Künstlern aus aller Welt befinden. Eine Route ist für Fußgänger und die andere für Boote. Die Fußgängerroute beginnt an der Waterlooplein und führt durch den Osten von Amsterdam, am Zoo und am botanischen Garten vorbei zurück zur Plein. Unser Lieblingskunstwerk dieses Jahr war ein Schwarm Schmetterlinge (oder Vögel?) am Rande einer Gracht:

Amsterdam Light Festival - On the Wings of Freedom

Das tolle an diesem Kunstwerk mit dem Namen „On the Wings of Freedom“ ist, dass es sich dauernd ändert. Mal sind die Schmetterlinge bunt, mal einfarbig, mal bilden sie einen Regenbogen. Das kann man angeblich per Smartphone steuern, was wir aber mangels Internet nicht ausprobieren konnten. Wir standen minutenlang einfach da und haben es uns angeschaut.

Auch gut gefallen hat uns dieses Kunstwerk hier:

Amsterdam Light Festival - Triangolini

Es heißt „Triangolini“ und ist im Prinzip nur eine beleuchtete Wand mit vielen Dreiecken drauf. Die Dreiecke sind aus Tape und leicht ablösbar, denn jeder darf an diesem Kunstwerk mitarbeiten und es verändern.

Und dieses hier ist auch sehr schön:

Amsterdam Light Festival - Re(bi)cycle Dome

„Re(bi)cycle Dome“ besteht aus tausenden Fahrradreifen, die eine Art Kuppel bilden und von innen angestrahlt werden. Damit rückt es das wichtigste Fortbewegungsmittel der Stadt ins Rampenlicht.


Nachdem wir uns im „The Student Hotel“ vom vielen Laufen und Frieren erholt hatten, ging es am Sonntag weiter. Erst haben wir dem Norden von Amsterdam einen Besuch abgestattet, denn mit der Fähre ist man in Nullkommanichts dort. Allerdings kam uns dieser Teil von Amsterdam ziemlich verlassen und ein bisschen gruselig vor, also sind wir schnell wieder umgedreht und stattdessen durchs süße Jordaanviertel geschlendert. Dort gibt es viele kleine Designerläden, Restaurants, Coffee Shops und Cafés. Und einen Hema, den wir geplündert haben! Zum Abschluss des Tages wollten wir den Neighbour Food Market im Westerpark besuchen. Er findet jeden Monat an unterschiedlichen Orten statt, aber wir waren noch nie dort und daher gespannt, was es dort so gibt. Und unsere Erwartungen wurden übertroffen! In einer alten runden Fabrikhalle waren viele tolle Stände aufgebaut mit Essen, Krempel und Second Hand-Klamotten. Die Atmosphäre war wie in einem alten Wohnzimmer, denn überall standen Sofas und Tische mit Blumen und alles war mit Lichterketten geschmückt. Es gab sogar Livemusik! Wir konnten uns gar nicht satt sehen und haben diese Atmosphäre als schönen Abschluss unseres Besuches genutzt. Schließlich konnten wir uns auch für Essen entscheiden: Veggie Balls und Ökopommes. Erschöpft auf dem Sofa sitzend, mampfend und glücklich, haben wir dann beschlossen, dass wir uns von jetzt an jedes Jahr in Amsterdam treffen, denn wir lieben diese Stadt noch wie am ersten Tag!

Neighbourhood Food Market im WesterparkNeighbourhod Food Market Live MusikNeighbourhood Food Market AtmosphereSilent Disco at Neighbourhood Food MarketVeggie Balls und Ökopommes auf dem Neighboorhoud Food MarketLeckeres Essen auf dem Neighbourhood Food Market

Amsterdam, wir kommen zurück!

Kommendes Wochenende werde ich den vorweihnachtlichen Stress hinter mir lassen und meiner Lieblingsstadt einen Besuch abstatten! Schon letztes Jahr habe ich während meines Auslandssemesters über das Amsterdam Light Festival berichtet: von Dezember bis Januar werden im Zentrum verschiedene Lichtkunstwerke aufgestellt, die man entlang einer Route bestaunen kann. Meine Freundin Hanna und ich waren damals so begeistert davon, dass wir uns vorgenommen haben, es im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder zu besuchen. Und jetzt hat es endlich geklappt! Das Hotel ist gebucht, die neue Kamera angekommen und am Samstag geht es los!

Projekt 27 – Memory Book-Seite / Neuigkeiten

Ich merke momentan, dass es mir echt schwer fällt, meinen Blog neben meinem Vollzeitjob so zu führen, wie ich es gerne würde. Entweder bin ich nach der Arbeit total müde, oder ich treffe mich mit Freunden – so oder so ist der Tag dann gelaufen und es bleibt keine Zeit & Energie für DIYs oder Blogposts. Da ich meinen Blog aber sehr mag, poste ich heute mal ein DIY, das schon zwei Wochen alt ist: eine neue Seite für mein Memory Book. Ich hatte ja schon eine über meinen London-Aufenthalt gemacht und dieses Mal handelt sie wieder von einer Reise. Von meinem Mama-Wochenende in Aagtekerke, um genau zu sein. Et voilà:

Memory Book - Mama-Wochenende

Da ich so viele schöne Bilder und Ideen hatte, habe ich einfach eine Doppelseite gestaltet. Die Fotos habe ich bei DM als Collage ausgedruckt und ausgeschnitten. Außerdem habe ich Washi Tape und Etiketten verwendet und einen Fruchtspieß gebastelt, weil es beim Frühstück im B&B so leckere Smoothies gab.


Ich bin gerade dabei, mir einen Blogplan zu erstellen, damit ich meine Beiträge besser planen kann. Außerdem wird es neben DIYs eine Kategorie namens „Kleine Weisheiten“ geben, ich ich immer mittwochs veröffentliche. DIYs gibt es dann Sonntags, dann hatte ich am Wochenende nämlich genug Zeit zum Basteln & Nähen! Vielleicht schaffe ich es auch, ein paar Maßnahmen zu ergreifen, um meinen Blog ein bisschen bekannter zu machen. Das nehme ich mir schon ewig vor, aber irgendwie bin ich immer zu faul. Naja, eins nach dem anderen!

December 13th, 2013 – Dag Amsterdam

Yesterday was my last full day in Amsterdam (given that I won’t have to write resits in January) and I spent the whole day doing things I like. First, I went to the Albert Cuyp Market to buy things for my next sewing project and a Christmas gift for my grandma, then I visited a cute little handcrafting store and spent some time sitting in a café (een kopje koffie is heel belangrijk in Nederland!).

Then, I met my friend Hanna and we visitied the Amsterdam Light Festival. There were installations of artists, focusing on light, all around the city. Here are some impressions:

20131213_171901

„We light Amsterdam“
by Stichting Nieuwe Helden

If I had to name a favourite, it would probably be this because it is so simple and yet so beautiful. Artists collected lamps from Amsterdammers and set them up as the shape of the words „We light Amsterdam“.

20131213_175400

Big Tree
by Jacques Rival

20131213_185554

Canonicalization of the seductive mind
by Shih Chieh Huang

Floating Light by Wouter Brave

Floating Light
by Wouter Brave

Beware of the dog! by Bas Peeters

Beware of the dog!
by Bas Peeters

I also really liked „Beware of the dog!“. There were about ten of these windows in a row, each with the projection of another person. When you walked close enough, they started barking at you. Each person had a bark that somehow matched their appearance (except for this man because he sounded like an angry Chihuahua). I like that it is interactive and strange, because you do not expect serious looking people to bark at you.

20131213_193505

This actually is not an artwork, but most of you know that I love rainbows, so I had to take a photo of it!