[Knipsen] Los geht’s!

So, diesen Post habe ich lang genug vor mir hergeschoben. Schlimm, wenn einem plötzlich tausend Sachen einfallen, die man noch machen könnte, wenn man sich vor etwas drücken will!

Ich habe mir vor ein paar Monaten eine Spiegelreflexkamera – genauer gesagt eine Canon 1200D – zugelegt und seitdem fleißig im Automatikmodus fotografiert. Die Kamera hat aber noch einiges mehr zu bieten und das möchte ich euch gerne humorvoll und verständlich erklären. Los geht’s:

Zunächst einmal, warum solltet ihr eigentlich manuell fotografieren und nicht einfach die Kamera auf Automatik die ganze Arbeit machen lassen? Weil sie nicht die ganze Arbeit macht. Im Automatikmodus stellt die Kamera automatisch die Belichtung, den Fokus und die Schärfe ein. Schnappschüsse sind damit schnell gemacht, aber wenn man die Belichtung verbessern oder beispielsweise den Hintergrund unscharf stellen möchte, kommt man um den manuellen Modus nicht herum. Diesen Modus könnt ihr oben rechts an dem Rädchen eurer Kamera einstellen, und zwar auf „M“. Da es heute erst mal um die Grundlagen geht, erkläre ich euch nun, wie man die Belichtung und die Schärfe selbst bestimmt. Beides wird durch die Einstellungen Blende und Verschlusszeit geregelt.

1. Blende

Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor einfällt. Je mehr Licht, desto heller das Bild. Logisch, oder? Wenn die Blende nicht richtig eingestellt ist, können eure Bilder unter- oder überbelichten, also zu dunkel oder zu hell werden. Im Prinzip ist das so wie bei euren Augen: wenn ihr in die Sonne schaut, kneift ihr sie zu, damit ihr nicht geblendet werdet. Was ihr an der Kamera einstellt ist, wie weit „die Iris“, also die Blende, geöffnet ist. Je höher die eingestellte Blendenzahl, desto mehr schließt sich die Blende.
Mit der Blende könnt ihr nicht nur die Belichtung beeinflussen, sondern auch die Tiefenschärfe des Bildes. Ihr könnt damit – vereinfacht ausgedrückt – regeln, wie scharf oder unscharf der Hintergrund des Bildes sein soll. Das fokussierte Objekt im Vordergrund ist immer scharf und je mehr ihr die Blende schließt, desto schärfer ist der Hintergrund.

2. Verschlusszeit

Die Verschlusszeit erklärt sich quasi von selbst. Sie regelt, wie lange der Verschluss offen bleibt, wenn ihr ein Foto schießt. Je länger er geöffnet ist, desto mehr Licht fällt ein, desto heller wird das Bild. Die Verschlusszeit wird in Sekunden angegeben und geht bei meiner Kamera von 30 Sekunden bis 1/1.000 Sekunde. Bei langen Verschlusszeiten solltet ihr ein Stativ verwenden, da eure Bilder sonst leicht verwackeln.

Wie Blende und Verschlusszeit gemeinsam funktionieren, erkläre ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Puh, das war schon ganz schön viel. Ihr solltet auf jeden Fall genug Geduld mitbringen und euch nicht entmutigen lassen, wenn es nicht auf Anhieb klappt! Ich wünsche euch viel Spaß beim Knipsen!

Quelle: Der Freund

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Alles neu…

… macht normalerweise der Mai. Diesmal mache das aber ich – wie bereits vor ein paar Tagen angekündigt. Nach einem entspannten Wochenende habe ich mich nun dazu entschlossen, künftig über vier statt zwei Themen zu bloggen:

[DIY] Nachdem ich 2013 jeden Tag ein Foto und 2014 jede Woche ein DIY gepostet habe, wird dieses Thema etwas abgespeckt. Das liegt größtenteils daran, dass ich nicht mehr so viel Zeit habe. Daher wird es künftig nur noch ein DIY aus dem Bereich nähen, basteln oder bauen geben, das ich dafür ausführlicher beschreiben werde.

[Kleine Weisheiten] Kleine Weisheiten sind Anekdoten und Ratschläge, mit denen ich euer Leben ein bisschen bereichern möchte, denn oft braucht es nur einen kleinen Denkanstoß, um Inspiration zu sammeln, Gewohnheiten zu ändern oder das Leben einfach mehr zu genießen. Die Weisheiten werde ich mindestens zweimal im Monat posten.

[Pottgeschichten] Jetzt wird es aufregend, denn „Pottgeschichten“ ist eine meiner neuen Kategorien! Ich lebe nun seit 4 Jahren im Pott und fühle mich sehr wohl hier. Viel rumgekommen bin ich allerdings noch nicht, doch das werde ich mithilfe des Freundes, der sich hier bestens auskennt, ändern. Ich werde mindestens zweimal im Monat Orte, Läden, Lokale oder Veranstaltungen aus dem wunderschönen Dortmund und seiner Umgebung posten, um euch zu zeigen, dass das Ruhrgebiet keineswegs nur mit Kohle, Currywurst oder Fußball zu tun hat.

[Knipsen] Meine zweite neue Kategorie wird sich damit beschäftigen, wie ihr als Anfänger mit eurer DSLR-Kamera umgehen und damit tolle Bilder machen könnt. Ich selbst habe seit ein paar Monaten ein solches Stück, aber wenig Ahnung von der Benutzung. Wie praktisch, dass der Freund angehender Fotograf ist und mir nützliche Tipps geben kann! Die möchte ich gerne auf humorvolle und verständliche Weise an euch weitergeben – mindestens einmal im Monat.

Puh, das war es erst mal! Diese Neuerungen werde ich im Laufe der Woche auch in die Struktur und den Look meines Blogs übernehmen. Ich hoffe, dass der Blog dadurch einerseits interessanter für euch und besser zu bewältigen für mich wird.