Projekt 27 – Memory Book-Seite / Neuigkeiten

Ich merke momentan, dass es mir echt schwer fällt, meinen Blog neben meinem Vollzeitjob so zu führen, wie ich es gerne würde. Entweder bin ich nach der Arbeit total müde, oder ich treffe mich mit Freunden – so oder so ist der Tag dann gelaufen und es bleibt keine Zeit & Energie für DIYs oder Blogposts. Da ich meinen Blog aber sehr mag, poste ich heute mal ein DIY, das schon zwei Wochen alt ist: eine neue Seite für mein Memory Book. Ich hatte ja schon eine über meinen London-Aufenthalt gemacht und dieses Mal handelt sie wieder von einer Reise. Von meinem Mama-Wochenende in Aagtekerke, um genau zu sein. Et voilà:

Memory Book - Mama-Wochenende

Da ich so viele schöne Bilder und Ideen hatte, habe ich einfach eine Doppelseite gestaltet. Die Fotos habe ich bei DM als Collage ausgedruckt und ausgeschnitten. Außerdem habe ich Washi Tape und Etiketten verwendet und einen Fruchtspieß gebastelt, weil es beim Frühstück im B&B so leckere Smoothies gab.


Ich bin gerade dabei, mir einen Blogplan zu erstellen, damit ich meine Beiträge besser planen kann. Außerdem wird es neben DIYs eine Kategorie namens „Kleine Weisheiten“ geben, ich ich immer mittwochs veröffentliche. DIYs gibt es dann Sonntags, dann hatte ich am Wochenende nämlich genug Zeit zum Basteln & Nähen! Vielleicht schaffe ich es auch, ein paar Maßnahmen zu ergreifen, um meinen Blog ein bisschen bekannter zu machen. Das nehme ich mir schon ewig vor, aber irgendwie bin ich immer zu faul. Naja, eins nach dem anderen!

Projekt 21 – Memory Book

Ich wurde angesteckt! Und zwar mit dem Memory Book-Fieber. Als ich es das erste Mal bei maedchenmitherz. gesehen habe, war ich schon hin und weg und wollte unbedingt auch eines machen. Ein Memory Book ist, wie der Name schon sagt, dazu da, Erinnerungen festzuhalten. Man kann jede Woche eine neue Seite machen, oder einfach nur dann, wenn etwas Besonderes passiert. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich mein Buch strukturieren werde und mein Cover ist auch noch nicht fertig, aber eine Seite habe ich schon gebastelt:

Memory Book Seite 1 - London GirlsDiese Seite habe ich meinen Freundinnen gewidmet, die ich in London kennengelernt habe. Wir haben so viele schöne Fotos gemacht und ich werde mich noch lange an diese tolle Zeit erinnern!

Wenn ihr auch ein Memory Book machen möchtet, ist eurer Kreativität wirklich keine Grenze gesetzt! Ich habe mich für das Format A 5 entschieden, damit die Seiten nicht zu groß und unübersichtlich werden. Einen passenden Ordner habe ich bei Tedi gekauft und ihn mit Volumenvlies und Stoff beklebt. Dadurch ist das Cover schön weich und fasst sich gut an. Dann habe ich mich daran gemacht, meine erste Seite zu gestalten. Das war eine ganz schöne Herausforderung, denn erstens war es nicht so einfach, zu entscheiden, welche und wie viele Fotos ich benutzen wollte und zweitens habe ich zuhause so viel Bastelkram rumfliegen, dass ich gar nicht wusste, wie ich die Rahmen gestalten sollte. Am Ende war, wie so oft, pink die Lösung!

 

I spy with my little eye… 04

Pink CollageTime for my last post from my London student apartment. It is amazing how, when you stand at the beginning of something, you think: „Wow, that’s gonna take a long time“ and when it’s over, it feels like the blink of an eye. I spent four weeks here to gather the last ECTS for my bachelor’s degree but I got way more than that. I found two wonderful friends who are just on my wavelength, I discovered new sides of myself and I fell in love with this city! Sorry Amsterdam, I still love you most, but London is not far behind. I loved strolling through the city, lying around in parks and discovering all the markets. I loved seeing the sunsets from my appartment window, my lecturer Susie and meeting the girls. I also hated a few things but overall, I am really grateful for this experience!
I am also looking forward to coming home, having my own appartment and my guinea pigs back, eating lunch with my grandparents and frozen yoghurt with my best friend and doing creative stuff!

The end of my stay here also marks the start of a new stage of my life: my job life. I think it will be strange not being able to enjoy the bright sides of studying anymore, like semesters breaks and lots of free time but I am nevertheless sooo happy to be (as good as) done with it! My whole life will be restructured around my job and I will do my best to keep all the creativity in it!

Bye London.

I spy with my little eye… 03

Blue Collage

 

 

… something that is blue.

Diese Woche stand die Farbe blau im Fokus meiner Photo Challenge. Das war schon eine größere Herausforderung als gelb und rot und ich bin stolz auf mich, dass ich wirklich jeden Tag ein Foto geschossen habe! Für die letzten acht Tage meines London-Sommers werde ich mich auf meine Lieblingsfarben pink und türkis konzentrieren und dazu ein bisschen lila für meine Mama.

I spy with my little eye… 02

… something that is red.Red Collage

Okay, ich war diese Woche ein bisschen faul und das, obwohl sich die Farbe rot in London echt aufdrängt. Shame on me. Ich bin aber einigermaßen davon überzeugt, dass ich kommende Woche wieder mehr Fotos schießen werde. Der DIY-Entzug hat sich nämlich sehr bemerkbar gemacht, denn ich möchte UNBEDINGT einen Rucksack nach eigenem Entwurf nähen und eine Couch aus Paletten bauen! Bis August kann ich mich leider nur mit der Planung dieser beiden Projekte beschäftigen. Dinge, die mir auch fehlen: meine Freunde und Großeltern, mein Fahrrad, meine Ruhe.

I spy with my little eye… 01

… something that is yellow!

Um meinen DIY-Entzug zu überstehen, habe ich mir eine Foto-Challenge vorgenommen. Ich werde jeden Tag ein Foto schießen und mich dabei pro Woche auf eine Farbe beschränken.  Am Ende der Woche gibt es dann einen Post mit den Fotos und kleinen Geschichten dazu. Diese Woche war gelb dran.

Yellow 1 - Ryanair Seat

Yellow 2 - Street Lines

Was ist nach der Landessprache einer der offensichtlichsten Unterschiede zwischen England und Deutschland? Ich würde sagen der Linksverkehr. Wenn ich mit dem Bus fahre und die Autos mir auf der „falschen“ Seite entgegen kommen, ist das gar nicht so komisch, wie ich erwartet habe. Beim Überqueren von Straßen sieht das aber anders aus. Ich bin sowieso nicht gerade eine Heldin, wenn es darum geht, schnell rechts von links zu unterscheiden und das ist wohl mit ein Grund, warum ich mir einfach nicht merken kann, aus welcher Richtung die Autos denn nun kommen. Fazit: ich gucke mehrfach in alle Richtungen, was mich vermutlich sofort als Nicht-Londonerin enttarnt!

Yellow 3 - Bus Handles

Yellow 4 - You are here

Leider habe ich das schlechteste Wohnheim und die schlechteste Zimmerkategorie abgekriegt. Während „Usher Hall“ direkt gegenüber vom Unikomplex der Middlesex University liegt, ist meine „Ivy Hall“ eine gute halbe Stunde davon entfernt. Da ich das eh nicht ändern kann, freue ich mich einfach jeden Tag über einen morgendlichen Spaziergang und über die Fahrt im Doppeldecker-Bus (To Do Liste – check!). Es ist unfassbar, wie viele Busse hier rumfahren! Was mich am meisten erstaunt hat, ist aber die Tatsache, dass es oft gar keine festen Abfahrtszeiten gibt. Für einige Zeiträume steht zum Beispiel einfach „about every 6 – 8 minutes“ auf dem Plan („so ungefähr alle 6 – 8 Minuten“). Aber selbst eine typisch organisierte Deutsche wie mich kann das nicht aus der Ruhe bringen, denn eines ist sicher: früher oder später kommt der Bus, also komme ich auch früher oder später an mein Ziel.

Yellow 5 - Very hot water

Dieses Schild meint es wirklich ernst. Das Wasser ist nicht nur unangenehm warm, ich kann problemlos damit meinen Instantkaffee zubereiten!

Yellow 6 - Cultures

London ist eine sehr multikulturelle Stadt und das merke ich sofort, wenn ich die Einkaufsstraße um die Ecke entlang laufe. Dort gibt es neben einigen größeren Supermärkten sehr viele kleine Läden, die alles Mögliche aus anderen Ländern verkaufen – vom koscheren Schlachter über den polnischen Minimarkt bis zum indischen Restaurant. In meinem Wohnheim geht es ähnlich bunt zu. Am Dienstag habe ich gemeinsam mit drei Nigerianern, einem Tunesier und einer Inderin das Deutschlandspiel geschaut!  Am Anfang fand ich es doof, mir mit vielen anderen Studenten eine Küche zu teilen, aber mittlerweile gefällt mir die freundliche Atmosphäre, die dadurch entsteht. Es ist toll, wie sich alle auf Anhieb verstehen. Das hat mir in Amsterdam sehr gefehlt.

Yellow 7 - M&M's everywhere

Und weil ich zurzeit so auf Collagen stehe:

Yellow Collage

So, das war’s mit gelb. Wer noch nicht genug hat, dem empfehle ich den Song Yellow von Coldplay.

Byebye DIY

Naja zumindest für den Monat Juli, denn den werde ich in der Summer School in London verbringen. Es fällt mir schwer, meine ganzen DIY-Utensilien zuhause zu lassen, denn ich mag es, wie ich stundenlang in einem neuen Projekt versinken kann. Vielleicht findet sich in London doch eine Möglichkeit, etwas Kreatives zu machen. Ansonsten arbeite ich einfach meine To-Do-Liste ab und freue mich über Vorschläge!