[DIY] Beutel aus Kunstleder

Ich habe meine Urlaubstage zwischen Weihnachten und Neujahr für ein kleines Nähprojekt genutzt. Zurzeit muss ich mich etwas dazu aufraffen, aber wenn ich einmal angefangen habe, ziehe ich es auch durch. Eigentlich sollte das ein Beutel mit braunem Leder und grauem Stoff werden, aber als ich im Stoffladen dieses glänzende Leder gesehen habe, konnte ich einfach nicht widerstehen. Und Mint passt einfach super dazu.

DIY Tasche aus Kunstleder

Ich habe die Tasche mit einer Mischung aus zwei Anleitungen und einer anderen Tasche als Vorlage genäht. Sie ist ca. 35×45 cm groß und die Träger sind ca. 85 cm lang. Einen solchen Träger aus Kunstleder zu nähen ist übrigens schwierig, weil das Material eher widerspenstig ist und sich schlecht bügeln lässt. Daher habe ich den zweiten Träger aus Stoff gemacht und tue einfach so, als wäre das geplant gewesen.

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[DIY] Einhorn-Mäppchen

DIY Einhorn-Mäppchen

Alles ist besser mit einem Einhorn drauf! Finde ich. Meine Arbeitskollegen haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass auf meinem Schreibtisch einige Einhörner wohnen und jetzt kommt noch eines dazu: dieses süße Mäppchen für Stifte und nützliches Zeug wie Büroklammern oder meinen Lippenpflegestift.

Das Mäppchen habe ich gestern Abend spontan genäht, weil ich endlich etwas mit diesem niedlichen Bügelbild von H&M machen wollte. Es muss ja nicht immer gleich etwas Kompliziertes sein – ein hübscher Begleiter für den Alltag tut es auch.

DIY Einhorn-Mäppchen

Wenn ihr es nachnähen möchtet, braucht ihr folgende Zutaten:

  • Vier Stücke Stoff à 22×15 cm
  • Einen 22 cm langen Reißverschluss
  • Ein Bügelbild

Einen Reißverschluss richtig anzunähen ist zwar nicht sooo leicht, aber wenn ihr die Logik dahinter einmal raushabt, geht es ganz schnell. Wenn ihr das Täschchen dann fertig zusammengenäht habt, müsst ihr nur noch ein Bügelbild eurer Wahl aufbügeln und ta-da, fertig ist ein tolles Accessoire für den Schreibtisch oder die Handtasche. Die Maße oben sind für ein Stifte-Mäppchen, in das z.B. Kugelschreiber und Fineliner passen. Ihr könnt natürlich auch eine Make-Up-Tasche oder ein kleines Portemonnaie nähen – was ihr eben gerade braucht.

Was darf auf eurem Schreibtisch nicht fehlen?

[DIY] Nützliche DIYs

Bevor ich mit neuen DIYs durchstarte, möchte ich gerne einen Blick auf die Projekte werfen, die ich in den letzten Monaten und Jahren gemacht habe. Heute: nützliche DIYs.

Organizer aus Pappe

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Der Organizer ist eine meiner liebsten Basteleien, weil er hübsch und gleichzeitig praktisch ist. Knickt ein Stück Pappe so, dass ein kleines Buch in eurem Wunschformat entsteht. Am besten verwendet ihr sehr dicke Pappe und macht euch das Knicken leichter, indem ihr vorher vorsichtig zwei Linien in die Pappe stanzt – das geht zum Beispiel mit einem Messer. Dann könnt ihr das Buch sowohl von innen als auch von außen so gestalten, wie es euch gefällt! Ich habe mit türkisem Stoff, ganz viel pinkem Tape und hellblauer Pappe für die Innenfächer gearbeitet. So bietet dieser kleine, bunte Organizer genug Platz für Zettelchen, einen Stift und Notizen. Hier geht’s zum Post.

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[DIY] Tablet-Tasche

Anfang der Woche habe ich über eine Überraschung berichtet, die ich für meine Freundin zum Geburtstag gemacht habe. Es sollte etwas sein, das sie während ihres Auslandsjahres begleitet und für sie nützlich ist. Und natürlich selbst gemacht! Nach einigem Überlegen kam ich so auf eine Tasche für ihren neuen Tabletlaptop.

DIY Tablet-Tasche

Mithilfe der Anleitung von RuhrpottVlog war diese Tasche ganz einfach genäht. Was ihr dazu braucht:

  • Außen- und Futterstoff
  • Bügelvlies
  • Gummiband
  • einen Knopf

Die Anleitung auf YouTube ist sehr verständlich und zeigt euch anschaulich, wie ihr in Windeseile ein wunderschönes Geschenk zaubert! Es kommen nur gerade Nähte vor und das Herumstülpen auf rechts ist auch ganz leicht. Insgesamt habe ich für die Tasche ca. zwei Stunden gebraucht. Ihr könnt alle mögliche Sorten und Farben an Stoff verwenden, kleinere Taschen aufnähen und verschiedene Verschlüsse benutzen. Den Knopf mit dem Gummi finde ich persönlich sehr hübsch und auch praktisch zu „bedienen“. Meiner Freundin hat dieses Geschenk super gefallen, denn so hat sie immer etwas Nützliches dabei, das sie an mich erinnert.

[DIY] Geometrischer Rucksack

Endlich ist er fertig: mein geometrischer Rucksack! Ich habe die Anleitung dafür vor ein paar Wochen bei Handmade Kultur entdeckt und mir sofort alle Zutaten besorgt, darunter ein toller helltürkiser Stoff mit kleinen Papierbooten drauf, der mein neuer Lieblingsstoff geworden ist. Als ich aber mit dem Nähen nach Anleitung begann, stieß ich schnell an meine Grenzen, denn das Schnittmuster, das man sich kostenlos downloaden, ausdrucken und zusammenkleben kann, ist leider falsch. Es berücksichtigt nicht, dass man auch Stoff verwenden kann, der nur auf einer Seite „schön“ ist. Die Anleitung ist außerdem sehr knapp und schlecht bebildert und sollte darauf hinweisen, dass dieses Projekt etwas für Fortgeschrittene ist. Nach viel Frust, Selbstzweifel (sooo schlecht kann mein räumliches Vorstellungsvermögen nicht sein!) und einer Menge Hilfe von Mama bin ich trotz allem sehr stolz auf den Rucksack, denn er sieht wirklich toll aus!

Geometrischer Rucksack getragen

Er besteht aus weißem und gemusterten Außenstoff und schwarzem Futter. Die Klappen sind mit schwarzem Schrägband umsäumt. Man kann sie separat öffnen, sodass man erst an ein Buch- oder Blockfach kommt und dann an den Innenteil. Obwohl der Rucksack sehr flach aussieht, passt genug rein. Es fehlen noch zwei Steckschlösser zum Verschließen, aber der Rucksack ist schon jetzt mein absolutes Lieblingsaccessoire für den Sommer geworden!

Detailbilder folgen.

PS: Ich habe der Autorin der Anleitung meine Verbesserungsvorschläge geschickt, damit man sie auch als Anfängerin versteht. Auch ich nehme immer gerne konstruktive Kritik zu meinem Blog an (:

[DIY] Versuch macht kluch

Manchmal läuft es einfach nicht so, wie man es gerne hätte. Vor ein paar Wochen habe ich von der Mutter des Freundes Stoff geschenkt bekommen, darunter ein karamellfarbener mit seidiger Oberfläche. Perfekt für einen Rock – oder nicht. Es sollte ein faltiger Rock daraus werden, so wie der hier, den ich letzten Sommer genäht habe. Nach mehreren Stunden Arbeit war das Meisterwerk fertig. Und es sah schrecklich aus! Es saß nicht schön, es fiel nicht schön. Rundherum einfach schrecklich! Und da man aus Fehlschlägen ja lernen soll: bei Kleidung den Stoff vorher zumindest mal anhalten und testen, ob er denn auch so aussieht, wie man sich das vorstellt.

Ihr müsst euch also noch etwas gedulden bis zu meinem nächsten DIY, ich hab mir nämlich mal wieder etwas Aufwändiges herausgesucht. To be continued (:

Projekt 17 1/2 – Aus Maxi wird Mini

Vor ein paar Wochen habe ich mir bei H&M ein Maxikleid gekauft und wollte zuhause schauen, ob es mir steht. Tut es nicht, aber dummerweise habe ich den Kassenbon verloren und konnte es deshalb nicht zurückgeben. Deswegen habe ich beschlossen, es zu einem Minikleid zu machen und es mit meinem neuen Lieblingsstoff vom Stoffmarkt ein bisschen aufzupeppen.

Das ist das Kleid vorher:

Graues Maxikleid von H & M, vorher

Vorher

Ich habe es zunächst gekürzt. Dabei solltet ihr darauf achten, es nicht zu kurz zu machen und es möglichst beim ersten Mal schon relativ gerade abzuschneiden.

So sah es danach aus:

Maxikleid von H&M nach dem Kürzen

nach dem Kürzen (nicht ganz so gerade)

Ihr könnt das Kleid natürlich auch schon so lassen und nur noch umnähen, aber ich wollte ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Dazu habe ich von meinem Lieblingsstoff einfach zwei Stücke ausgeschnitten, die jeweils so lang sind wie das Kleid unten und so breit, dass es mir gefällt. Einmal umschlagen, annähen und fertig ist ein hübscher bunter Saum. Ihr solltet beachten, dass unterschiedliche Stoffe unterschiedlich fallen. Jersey ist sehr leicht und fällt dadurch schön faltig, reiner Baumwollstoff tut das nicht. Das kann man auch gut auf dem Nachher-Bild sehen:

Nachher: Minikleid mit buntem Saum

Nachher: Minikleid mit buntem Saum

Dass das Kleid jetzt nicht mehr ganz so wellig ist, stört mich schon ein bisschen, aber dafür gefällt mir die Farbkombination einfach gut! Drückt mir die Daumen, dass das Wetter so lange schön bleibt, bis ich mal aus meiner Bachelorarbeit-Höhle hervorkriechen und meine neuen Stücke ausprobieren kann!