[Kleine Weisheit] Gute-Laune-Glas

Was macht ihr, wenn ihr schlechte Laune habt? Wenn so gar nichts klappen will und ihr gestresst, frustriert und niedergeschlagen seid? Wenn es euch schwer fällt, aus dieser Stimmung auszusteigen, dann versucht es doch mal mit einem Gute-Laune-Glas. Manchmal braucht man einfach einen kleinen Schubs und die Welt sieht schon etwas fröhlicher aus. Und nein, ich meine nicht ein Glas Wein (;

Ihr braucht dazu mindestens ein Einmachglas, Papier und einen Stift. Und es ist hilfreich, wenn ihr beim Basteln gute Laune habt, dann fallen euch nämlich mehr positive Dinge ein. Denn ihr sollt Aktivitäten aufschreiben, die euch Spaß machen, entspannen oder sonstwie aufheitern. Die schreibt ihr auf kleine Zettel, steckt sie in das Glas und wenn die schlechte Laune mal wieder zuschlägt, zieht ihr einen Zettel und macht die Aktivität, die darauf steht. Das erfordert eine gewisse Selbstdisziplin, denn ihr müsst euch zusammenreißen und die Aktivität wirklich durchziehen. Denkt euch also ein paar mehr und ein paar weniger aufwändige Dinge aus. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Gute-Laune-Glas hübsch verzieren
  • Eine Runde um den Block laufen
  • Beste Freundin/Mama/Oma anrufen
  • Eddie (mein Meerschweinchen) streicheln
  • Eine Folge Supernatural (Lieblingsserie) gucken
  • Eine Blume kaufen
  • Meditieren
  • Eine Runde Sport machen (es soll ja Menschen geben, denen das Spaß macht)
  • Nägel lackieren
  • Ein Kapitel im Lieblingsbuch lesen
  • Nackenyoga machen

Probiert es mal aus, ich bin gespannt, was ihr aufschreibt!

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[Kleine Weisheit] Entscheidungen

Wie trefft ihr Entscheidungen? Macht ihr eine Pro-Contra-Liste? Werft ihr eine Münze? Holt ihr euch Rat bei anderen?

Wenn es darum geht, anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, bin ich sehr entscheidungsfreudig. Ich höre mir alle Seiten des Problems an und oft ist die Lösung für mich ganz klar. Wenn es aber um meine eigenen Entscheidungen geht, sieht es etwas anders aus. Der Gedanke, dass ich mich immer auch gegen etwas entscheide und ich dann nicht weiß, wie es hätte sein können, stresst mich. Was ist, wenn ich mit der anderen Entscheidung glücklicher geworden wäre? Was ist, wenn ich mich in fünf Jahren an diesen Moment erinnere und denke „Hätte ich nur…“?

„Hätte, hätte, Fahrradkette“, würde meine Mutter jetzt liebevoll sagen. Fakt ist doch, dass wir nicht wissen können, was gewesen wäre oder hätte sein können. Was wir aber können ist einerseits Informationen sammeln und andererseits in uns hineinhören. Um eine Entscheidung zu treffen, ist es hilfreich, genug Infos über beide Seiten zu haben. Ob es um den Kauf eines neuen Fahrrads, einer Kaffeemaschine oder einer Couch geht – oder um einen neuen Job, eine Beziehung oder den Umzug. Sorgt dafür, dass ihr für eure Entscheidung eine gute Grundlage habt. Dann kommt der schwierigere Teil: hört in euch hinein. Was glaubt ihr, mit welcher Entscheidung ihr glücklicher wärt? Stell euch zum Beispiel vor, wie euer erster Tag in der neuen Wohnung wohl aussehen würde. Würdet ihr euch wohlfühlen? Würdet ihr abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehen? Oder gibt es etwas, was euch stört? Holt euch auch gerne Rat von anderen, aber vergesst nicht: es ist eure Entscheidung.

Und zu guter letzt: trauert nicht der Alternative nach, die ihr nicht gewählt habt. Vielleicht wäre sie tatsächlich besser gewesen, vielleicht aber auch nicht. Das können wir nunmal nicht wissen. Sorgt lieber dafür, dass ihr euch mit dem Entschluss wohl fühlt, denn ihr gefasst habt.