Hallo aus Helsinki

Tallin Überblick

Hach, es ist alles so aufregend! Obwohl wir schon vor einigen Wochen gebucht haben, stand der Urlaub dann doch ganz plötzlich vor der Tür. Meistens ist es ja so, dass die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub die stressigste ist. So viele Sachen sind zu erledigen, weil ich alles so vorbereiten möchte, dass meine lieben Kolleginnen möglichst wenig Arbeit haben, während ich weg bin. Jetzt sind wir schon ein paar Tage in Helsinki und übermorgen geht es schon wieder nachhause. Und dann steht die nächste große Sache an: ein Umzug. Weg aus dem schönen Ruhrgebiet und rein ins verschlafene Ostwestfalen. Meine geliebten Pottgeschichten werden dann wohl OWL-Geschichten (oder so ähnlich). Ein großer Schritt, auf den ich mich aber auch sehr freue, denn dadurch gewinne ich fast drei Stunden Zeit am Tag. Mehr Zeit zum Schlafen, Basteln, Nähen undundund! Aber dazu später mehr.

Hier kommen erst mal ein paar Eindrücke aus Tallinn. Ich habe tatsächlich meine Angst vor dem Schiff-Fahren überwunden und mich auf eine zweistündige Fährfahrt gewagt, die uns von Helsinki runter nach Tallinn geführt hat. Am besten gefallen hat mir hier der alte Industriebezirk Telliskivi mit seinen vielen tollen Graffities. Lasst euch einfach von der Diashow berieseln (:

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Wiedersehen mit Amsterdam

Seitdem ich mein Auslandssemester in Amsterdam verbracht habe, nehme ich mir vor, jedes Jahr mindestens einmal dort hinzufahren. Vom Ruhrpott aus ist es zum Glück nicht so weit und mit den vielen Park & Ride Parkplätzen ist ein Besuch in der niederländischen Hauptstadt sehr unkompliziert. Vor ein paar Tagen haben der Freund und ich uns bei 12 Grad und Sonnenschein auf den Weg gemacht, um ein bisschen durch die Stadt zu tigern und in Erinnerungen zu schwelgen.

Amsterdam Dezember Gracht

Wir sind vom Hauptbahnhof aus einfach losgestiefelt: erst durchs Jordaanviertel mit seinen süßen Designerläden, dann an der Nieuwe Kerk vorbei durchs Rotlichtviertel – mit einem Zwischenstopp in einem kleinen Steakhouse – und von da aus zur Waterlooplein.

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Dort beginnt nämlich wie jedes Jahr die „wandelroute“ (Laufroute) des Amsterdam Light Festivals. Ich liebe es, im Dunkeln die verschiedenen Lichtkunstwerke aus aller Welt zu entdecken und mich anhand der kleinen Laternen an der Route entlangführen zu lassen. Dieses Mal hat das nicht so gut geklappt, denn die Beschilderung war schlecht und ein Plan war uns zu teuer. Mit ein bisschen Detektivarbeit („Der hat eine Karte, lass dem hinterherlaufen!“) haben wir die Route dann aber doch gefunden. Leider war es – vermutlich aufgrund der Ferien – aber so brechend voll, dass ich die Kunstwerke nicht wirklich genießen konnte. Es fühlt sich einfach nicht mehr besonders an, wenn man sich mit 50 Leuten vor einer Lichtskulptur drängelt.

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Stattdessen sind wir lieber noch eine „kopje koffie“ trinken gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.
Amsterdam, ich komme auf jeden Fall wieder!

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