[Pottgeschichte] Frollein Fritz

Mir fehlen nicht oft die Worte, aber bei Frollein Fritz reichen normale Adjektive nicht zum Beschreiben. Hier ist alles etwas… anders. Ein bisschen wie bei Alice im Wunderland. Aber von Anfang an: Frollein Fritz ist ein kleiner Laden in der Dortmunder Innenstadt. Ihr findet ihn zwischen Reinoldikirche und Schwanenwall in der Stubengasse. Petra Komorowski, eine gelernte Hutmacherin, verkauft hier seit über zwei Jahren Hübsches, Ausgefallenes und Kurioses. Sie ist zwar kein Ruhrpottkind, hat ihn aber in ihr Herz geschlossen – so wie ich!

Für Anfänger: hier gibt es wunderschönes Geschenkpapier, tolle Postkarten und süße Notizbücher. Vom Paradiesvogel über Superhelden bis hin zum Kleinen Maulwurf ist alles dabei. Die Produkte werden von unterschiedlichen Grafikern, Künstlern und Designern gestaltet und haben alles etwas Skurriles an sich.

Für Fortgeschrittene: eine Flamingolampe gefällig? Oder eine Barbie mit Tentakel-Kopf? Oder vielleicht doch lieber ein Klopapierhalter mit einer Schneekönigin drauf? All diese Dinge werden von Petra in ihrer Werkstatt am Laden upgecycelt. So entstehen aus alltäglichen Dingen kuriose Kunstwerke mit ganz eigenen Geschichten.

Wenn ihr mal in Dortmund seid, lohnt sich ein Besuch bei Frollein Fritz auf jeden Fall!

[DIY] Beton-Blumentopf aus Granini-Flasche

Mein zweites Werk aus Beton: ein Blumentopf.

Blumentopf aus Beton

Die Anleitung habe ich bei FLCTY gefunden, die auch noch andere Flaschen benutzt.

Ihr braucht:

  • Eine Granini-Flasche
  • Einen Cutter
  • Beton & Wasser
  • Blattmetall & Anlegemilch & einen weichen Pinsel

Schneidet die Flasche auf der gewünschten Höhe mit dem Cuttermesser ab. Achtung, sehr scharfe Kanten! Danach mischt ihr den Beton an und füllt die Form damit. Um eine Aussparung für den Blumentopf zu erhalten, drückt ihr den oberen Flaschenteil, den ihr abgeschnitten habt, umgekehrt mittig in den Beton. Dann ist wieder Geduld angesagt, denn ihr solltet den Beton mindestens vier Tage trocknen lassen.

Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr die Flasche vorsichtig anschneiden und abziehen und den Flaschenhals aus der Form lösen. Das kann durchaus ein bisschen Kraft kosten. Es ist aber nicht schlimm, wenn beispielsweise der Deckel nicht herausgeht, denn der kann später überschüssiges Wasser auffangen. Die Kanten oben habe ich mit Schleifpapier abgeschliffen, den Rest so gelassen, weil er schön glatt und glänzend ist.

Nun tragt ihr die Anlegemilch (habe ich auch zum ersten Mal gehört) auf den Teil, der später vom Metall verdeckt werden soll. Die Packungsanleitung sagt euch, wie lange die Milch trocknen muss. Erst dann tragt ihr mit einem weichen (!) Pinsel vorsichtig (!) das Blattmetall auf. Ich habe das vorher noch nie gemacht und war ganz begeistert davon, wie gut das Metall auf der Milch hält – auch wenn der Prozess ein bisschen frickelig ist.

Ohne meine nächsten Wochen großartig spoilern zu wollen, ist das bisher mein schönstes Beton-Projekt und macht sich super auf meiner Fensterbank!

[DIY] Tintenfleck-Teller

Wenn ich mal groß bin, möchte ich Geschirr in ganz vielen unterschiedlichen Farben und Mustern haben, sodass mein Tisch immer bunt und fröhlich aussieht! Bisher habe ich allerdings fast ausschließlich schlichte weiße Teller vom Schweden. Langweilig. Umso glücklicher war ich, als ich bei „Fall for DIY“ ein tolles und einfaches DIY gefunden habe, mit dem man innerhalb kürzester Zeit schlichtes Geschirr aufpeppen kann! Ihr braucht dafür nur folgende Zutaten:

Tintenfleck-Teller Zutaten

  • Porzellanfarbe (hier Himbeere & Petrol)
  • Borstenpinsel
  • Becher mit Wasser
  • Teller (ach)

Im ersten Schritt tupft ihr mit dem Pinsel ordentlich Farbe auf ungefähr ein Viertel des Tellers. Dann beginnt ihr, die Farbe zu verdünnen, indem ihr mit dem Pinsel Wasser darauf tropfen lasst, und zwar auf die Ränder. Wenn die Farbe zu verschwimmen beginnt, könnt ihr den Teller vorsichtig drehen und so schöne Verläufe erzeugen. Lasst die Farbe zwischendurch für 10 Minuten trocknen und dreht dann weiter.

Hier seht ihr meine Ergebnisse:

Tintenfleck-Teller Ergebnis

Der große Teller ist nicht so toll geworden, aber der tiefe und der kleine gefallen mir sehr gut! Probiert einfach herum, bis euch das Muster gefällt. Am Ende könnt ihr die Teller drei Tage lang trocknen lassen, oder sie kurz in den Ofen tun. Mit diesem DIY habt ihr im Handumdrehen farbenfrohes und außergewöhnliches Geschirr!